Nur wo Raum ist, kann sich auch etwas entfalten. Ich biete den Raum. Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass gewisse in Beziehungen entstandene Verletzungen oder Irritationen nur in Beziehung Heilung erfahren können. Darin liegt das Potenzial von Therapie.
Mein Wunsch ist es, mein Gegenüber zu stärken – ich möchte meine Klientinnen und Klienten in ihrer Kraft leuchten sehen und sie darin unterstützen ihr Leben und zugleich auch unsere Welt bewusst, unter Einbezug ihres gesamten Seins, mit Freude und Liebe, im Vertrauen und in Verbundenheit zu gestalten. Das ist Verwirklichung. Das bedeutet Freiheit.
Ich liebe meine Arbeit, weil sie vielseitig, herausfordernd und zutiefst berührend ist und weil ich überzeugt bin,
dass sie bedeutsam und wertvoll ist. Sie macht einen Unterschied und trägt zu einer erfüllteren und erfüllenderen Lebenswelt bei.
Mir selber hat die Craniosacral Therapie nach einem Schleudertrauma wieder Boden unter den Füssen, Energie und Zuversicht gegeben und mich seither immer wieder die Verbindung zum grossen Ganzen spüren lassen. Dadurch durften auch viele frühere Verletzungen heilen. Mein Vertrauen in mich, in das Leben und mein Eingebettetsein in das grosse Ganze hat sich vertieft und meine Ausrichtung geklärt. Die Orientierung zu Ganzheit, Einheit und zum Gesunden prägt meine Arbeit. Sie weist mich auch immer wieder darauf hin, dass ich nur Gutes bewirken kann, wenn ich auch gut zu mir selber bin.
Die integrative Körperpsychotherapie IBP hat die Beziehung zwischen meinem dominierenden Kopf und meinem oftmals übergangenen Körper wieder ins Gleichgewicht gebracht, so dass ich heute nicht nur meine kognitiven Stärken, sondern auch meine feine Wahrnehmung und meine Intuition in mein Leben und Wirken miteinbeziehe. Ich verfüge dadurch über einen grösseren Handlungsspielraum und stehe ganzheitlicher hinter meinen Taten und Entscheidungen. Ich fühle mich heute gestärkt, lebendig, leicht und beziehungsfähig und ich tappe seltener in meine von mir selber ausgelegten Fallen. 

Nebst meiner Arbeit als Therapeutin und Coach organisiere ich Schreibateliers, bin Medienverantwortliche bei Cranio Suisse®, als Assistentin bei der Fachausbildung für Craniosacral Therapie am ICSB, als freie Journalistin und im Kulturbereich tätig.
Ich schreibe, weil ich dadurch angeregt werde in die Tiefe zu gehen und präzise zu sein. Meine Liebe zur Literatur hat mit dem Glücksgefühl zu tun, das in mir durch die Schönheit und Zweifellosigkeit von Sprache hervorgerufen werden kann und mit meinem Interesse an den Menschen, ihren Lebensgeschichten, Verhaltensweisen und Überlebensstrategien, die mir durch Bücher zugetragen werden.

Ausbildungen

Seit 2019 Assistentin bei der Fachausbildung Craniosacral Therapie am ICSB, International Institute for Craniosacral Balancing

2017-2020 Integrativer Coach, Beraterin IBP am Institut für integrative Körperpsychotherapie IBP in Winterthur 

Weiterbildungen in prä- und perinataler Therapie, Baby- und Kinderbehandlungen und in Heilungskompetenzen

Branchenzertifikat KomplementärTherapie OdA KT

Biodynamische Craniosacral Therapeutin mit Diplomabschluss am ICSB
Diplomarbeit mit Praktikum auf der Palliativstation des Spitals Zofingen

MAS in Kulturmanagement an der Universität Basel

Lizenziat in Theaterwissenschaft, Journalismus/ Kommunikationswissenschaft und Englischer Literaturwissenschaft an den Universitäten Bern und Fribourg. Ein Auszug der Lizenziatsarbeit wurde publiziert in Andreas Kotte, Frank Gerber, Beate Schappach (Hg.): Bühne & Büro. Gegenwartstheater in der Schweiz. Chronos Verlag 2012.

Patentierte Primarlehrerin am Seminar Lerbermatt, Köniz BE

Meine Ressourcen

Begegnungen und der Austausch mit geliebten Menschen nähren und stärken mich und lassen mich wachsen.
Spaziergänge lassen mich aufatmen und weiten meinen Blick. Die unendliche Schönheit der Natur berührt und bewegt mich.
Schreiben bringt Ordnung und damit auch Ruhe in meine Gedanken und lässt mich die Welt besser verstehen.
Meditieren lehrt mich mit meinem Inneren und dem Aussen zugleich präsent in Verbindung zu sein, bringt mir Gelassenheit und Zufriedenheit und inspiriert mich.
Tanzen hilft mir Erfahrungen zu integrieren und setzen zu lassen und zugleich meiner Lebendigkeit Ausdruck zu verleihen.
Die Präzision des Iyengar Yogas hält mich ganz im Hier und Jetzt und stärkt mein Körperbewusstsein.
TRE (Tension and Trauma Releasing Exercises) unterstützt mich im Umgang mit Stress und Anspannung.
Lesen bringt mir die Welt und die Menschen näher.

Sonstige Arbeitserfahrung

Als Kulturjournalistin habe ich u.a. für die Aargauer Zeitung, Berner Kulturagenda, Berner Zeitung, das Du und die NZZ über Literatur und Theater geschrieben.
Ich war/bin in diversen Literaturjurys im In- und Ausland, habe Literaturfestivals wie das Berner Literaturfest und die Literaturgespräche im Schweizerhof Bern konzipiert und organisiert und in der Kommunikation von Pro Helvetia und Stadttheater Bern gearbeitet.
Ich habe die Redaktion des dreisprachigen Kulturmagazins Passagen geleitet und für Verlage und Unternehmen Texte verfasst, lektoriert und korrigiert.

«Der langwierige Prozess der Kristallisation, der den toten Zweig in ein wahres Wunderwerk verwandelt hatte,
schien 
[ihm] eine Allegorie für das Wachstum der Liebe in den Salzbergwerken unserer Seelen.»
W. G. Sebald