Inspirierendes

Vertiefende Lektüre und anregende Videos:

«Ich glaube daran, dass das grösste Geschenk, 
das ich von jemandem empfangen kann, ist,
gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.
Das grösste Geschenk, das ich geben kann, ist, 
den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren.»
Virginia Satir

Wir leben in einer verletzlichen Welt

In diesem TED-Talk spricht Brené Brown mit viel Humor über die Macht von Scham und Verletzlichkeit.
Mir tut es sehr gut ihre Aussagen zu hören – sie bestärken mich auf meinem Weg. Ich spüre meine Verletzlichkeit ehrlich gesagt nicht sonderlich gern. Ich leide, wenn ich mich ausgeliefert, verletzlich oder bedürftig fühle und habe den Impuls diese Gefühle zu vermeiden. Ich habe oft Angst zu spüren nicht willkommen zu sein, nicht dazuzugehören, zu versagen, mich zu blamieren oder zurückgewiesen zu werden. Ich habe eine Zeit lang versucht besser nichts und niemanden mehr zu wollen, nur damit ich meine eigene Bedürftigkeit nicht spüren muss. In der Zwischenzeit habe ich aber gelernt, dass mir jene Menschen eigentlich lieber und näher sind, deren Verletzlichkeit ich mitbekomme. Daraus habe ich abgeleitet, dass es den Anderen mit mir vermutlich ähnlich ergeht. Und das hat sich bestätigt. Ich erlebe immer wieder, dass ich mehr Liebe, Verständnis und Zugehörigkeit erfahre, wenn ich mich zeige – mit meinen Ängsten, mit meiner Bedürftigkeit, mit meiner Unsicherheit. Es fällt mir nicht leicht, aber ich habe begriffen, dass es sich lohnt.
Darüber spricht Brené Brown. Wir sind verletzlich, ja. Die Frage ist, wie wir damit umgehen wollen. Zum Glück können wir das jeden Tag neu für uns entscheiden.

Anregendes Interview mit Laura Malina Seiler

Sie ist jung und frisch und was sie sagt, hat in meinen Augen wirklich Hand und Fuss. Laura Malina Seiler spricht in diesem Interview über ihre Mission, die Möglichkeit eines Perspektivenwechsels und darüber, wie sie ihr inneres Team vor schwierigen Entscheidungen zu Rate zieht. Die in ihren Augen drei wichtigsten Tools für ein erfülltes Leben sind: Meditation, Visualisation und Dankbarkeit.
Klar und inspirierend.

Eine kurze Erinnerung daran, was hilft, wenn es einem uns nahestehenden Menschen schlecht geht:

Erkenntnisse aus der längsten Langzeitstudie über Glück und den Sinn des Lebens

Es sind gute, nahe und nährende Beziehungen, die uns glücklich machen und gesund halten – das hat die seit 75 Jahren laufende Langzeitstudie der Universität Harvard herausgefunden.
 

Warum Selbstfürsorge so wichtig ist und uns dennoch oft so schwer fällt

Selbstfürsorge ist Voraussetzung, um wirklich authentisch und aus einer nicht bedürftigen, erwachsenen Position heraus mit anderen Menschen in Beziehung zu sein. Denn nur wer in ausreichendem Mass für sich selbst da sein kann, kann für andere da sein, ohne sich selbst zu verausgaben. Gandhera Brechbühl und Silvia Pfeifer-Burri haben für das IBP-Magazin hierzu einen lesenswerten Artikel verfasst:

«Ich gehe auf dich zu und ich gehe an deiner Seite, ich habe die Sonne im Rücken.»
Albertine Sarrazin

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Integrative Coachingpraxis mit neurowissenschaftlicher Fundierung

Etwas Theoretisches für die wissenschaftlich Interessierten unter uns: Um nachhaltige Wirkung zu erreichen, müssen Coaching-Interventionen alle drei Ebenen einbeziehen: die explizit-bewusste Ebene des Bewusstseins und der Erinnerung, die implizit-prozedurale Ebene des Verhaltens und die Ebene des Körpers.